Vorteile in Milliardenhöhe durch Open Data

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Zeitgleich mit dem Start des Offenen Datenportals der EU veröffentlicht Capgemini Consulting zwei neue Studien über den aktuellen Stand öffentlicher Daten in Europa. Die erste Studie beschäftigt sich mit „Open Data Reife in Europa 2015: Erkenntnisse zum aktuellen Stand“. Die zweite Studie betrachtet den „Mehrwert durch Open Data: Untersuchung zu den Auswirkungen der Wiederverwendung öffentlicher Datenressourcen“. Zu den im Rahmen der Studie untersuchten Ländern zählen die Staaten der EU-28 plus Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz – üblicherweise als EU-28+ bezeichnet. Die Studien wurden von der Europäischen Kommission im Rahmen des ConnectingEurope-Facility-Programms, das den Ausbau einer europäischen Open-DataInfrastruktur unterstützt, in Auftrag gegeben. Der Begriff Open Data bezieht sich auf jene Informationen, die von öffentlichen Institutionen gesammelt, generiert oder gekauft wurden und von jedermann frei genutzt, modifiziert und geteilt werden dürfen. Das unmittelbare Marktvolumen für Open Data wird für den Zeitraum von 2016 bis 2020 für Europa auf rund 325 Milliarden Euro geschätzt. In Deutschland schätzt man den Wert 2020 auf über fünf Milliarden Euro.