Warum Finanzdienstleister einen CDO brauchen?

| Point of View

Die seit der Finanzkrise 2008 bestehenden Compliance Regelungen haben zu einem dramatischen Anstieg der Kosten im Finanzsektor geführt: US-amerikanische Banken mussten zwischen 2008 und 2013 mehr als 100 Milliarden Dollar an Strafen und Ausgleichen zahlen.

Ein immer enger werdendes Rahmenwerk an Regulationen erfordert von den Banken die konsequente Nutzung der vorliegenden Daten. Die Kontrolle der Datenströme stellt die Finanzbranche aber aktuell vor große Herausforderungen: Fragmentierung, Probleme bei der Lagerung und Speicherung der Daten und ein Mangel an transparenten Steuerungsprozessen stehen einer optimalen Nutzung der Daten im Weg. Das Fehlen einer zuverlässiger Steuerung und Koordination von Big Data und Analytics-Teams wirkt sich negativ auf die Einführung einer Big Data Strategie aus. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Financial Services Unternehmen ein zuverlässiges Datenmanagement benötigen um einerseits dem wachsenden Regulationsdruck standzuhalten und andererseits das Potenzial aus Big Data voll auszuschöpfen. Unsere Studien zeigen dass es ohne einen Top-Down gesteuerten Ansatz schwierig wird erfolgreiche Big Data Initiativen durchzuführen. Quer durch alle Branchen vermelden Unternehmen, die einen Chief Data Officer (CDO)  haben, eine 43 prozentige Erfolgsrate ihrer Big Data Initiativen. Wo aber stehen Financial Services Unternehmen in Bezug auf die Ernennung von CDOs? Was sind die Aufgaben der CDOs ? Um  Antworten auf diese Fragen zu finden haben wir in einer globalen Umfrage Führungskräfte aus der Branche interviewt. Mit dieser Studie zeigen wir auf, wie Unternehmen die passende CDO-Rolle für ihre Big Data Initiativen finden können und wie der CDO helfen kann, einen schrittweisen Fortschritt der Big Data Performance zu verwirklichen. Denn nur auf diesem  Weg werden Chief Data Officers sich Ihren Platz neben ihren CMOs, CFOs und CIO Kollegen auf der unternehmerischen C-Ebene verdienen.