Digital Shopper Relevancy Report

| Studie/Report

Seit 2002 untersucht Capgemini das Einkaufsverhalten von Verbrauchern und sammelt Einblicke in die sich verändernden Verhaltensmuster auf Einkaufsstraßen und im Multi-Channel-Shopping.

Für unsere neueste Studie – den Digital Shopper Relevancy Report 2014 – wurden mehr als 18.000 digitale Kunden aus 18 Ländern befragt, einschließlich Deutschland.

Erfahren Sie mehr über die Rolle und Nutzung digitaler Kanäle (und Geräte) für das Einkaufserlebnis der Zukunft.

Ralph Becker, Vice President Retail and Consumer Products, Capgemini Consulting: "Mit zunehmend komplexeren Kundenprofilen wächst die Herausforderung für den Einzelhandel und Konsumgüterunternehmen, die richtige Strategie zu finden, ihre Kunden online einzubinden. Die meisten Unternehmen sind bereits auf die ein oder andere Weise auf der ‘digitalen Reise’. Doch viele sind sich unsicher, ob sie wirklich den ständig wechselnden Bedürfnissen der Kunden gerecht werden, die richtigen Prioritäten setzen und die richtigen Initiativen bieten."
 

Sieben Käufer-Typen

Capgeminis Untersuchung identifiziert sieben Arten von Käufern in reifen und wachstumsstarken Märkten, die während ihrer Shopping Journey die digitalen Kanäle auf unterschiedliche Weise nutzen:
Reife Märkte (Australien, Kanada, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, Großbritannien und die USA)

  1. Widerwillige digitale Kunden (11 Prozent der Befragten): Diese Gruppe fühlt sich im Umgang mit Technologie nicht wohl und meidet sie weitestgehend. Sie bevorzugen den Kauf in Ladengeschäften gegenüber Online und meiden soziale Netzwerke und Smartphones als Shopping-Kanäle.
  2. Preisbewusste digitale Kunden (29 Prozent): diese Gruppe kauft lieber im Laden ein, hat aber kein Problem damit das Internet und E-Mail als Teil der Purchasing Journey zu nutzen. Sie ist weniger vertraut im Umgang mit Smartphones, Tablets und Social Media.
  3. Sozial vernetzte digitale Kunden (41 Prozent): Sie sind ausgiebige Nutzer von digitalen Technologien und versiert im Umgang mit Social Media. Diese Gruppe teilt ihre Daten ohne Vorbehalte mit Einzelhändlern und nutzt alle Kanäle, um sich über Produkte zu informieren.
  4. Echte digitale Kunden (19 Prozent der Befragten): Diese Gruppe kauft am häufigsten von allen Kunden in den reifen Märkten online ein. Sie nutzen Apps, um Produkte zu vergleichen, Lieferungen zu verfolgen und stellen ihre persönlichen Daten gerne für maßgeschneiderte Angebote zur Verfügung.

    Wachstumsmärkte (Brasilien, China, Indien, Mexiko und Russland)

  5. Gleichgültige digitale Kunden (23 Prozent der Befragten): Diese Gruppe ist nicht an digitalen Technologien wie Smartphones oder mobilen Apps interessiert und bevorzugt den Einkauf in Ladengeschäften. Sie haben kein Problem damit, persönliche Informationen mit Einzelhändlern zu teilen, jedoch nicht über soziale Medien.
  6. Interaktive digitale Kunden (50 Prozent der Befragten): Interaktive Kunden nutzen alle digitalen Technologien für ihren Einkauf, kaufen regelmäßig online ein und favorisieren Einzelhändler, die Technologie, wie QR-Codes und mobile Apps, nutzen.
  7. Techno-digitale Kunden (27 Prozent der Befragten): Diese Gruppe hat bereitwillig digitale Technologien angenommen und kauft regelmäßig online ein. Obwohl sie Einzelhändlern im Umgang mit ihren persönlichen Informationen vertraut, nutzen sie gerne die Gelegenheit, sich von Benachrichtigungsdiensten wieder abzumelden.