Mit Big Data zu mehr Kundenzufriedenheit

| Point of View

Versicherer stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Die Kundenzufriedenheit hat ein beunruhigend niedriges Nivau erreicht. Eine im Jahr 2014 von Capgemini Consulting durchgeführte Studie zeigte, dass weniger als ein Drittel aller Kunden weltweit mit dem Service ihres jeweiligen Versicherungsanbieters zufrieden ist.
 
Traditionelle Versicherungen sehen sich im Wettbewerb mit Markt-Neueinsteigern konfrontiert, die entschlossen sind die Kundenerwartungen zu erfüllen. Diese neuen Wettbewerber aus der eCommerce- und Start-up-Szene setzen ihre im großen Umfang vorhandenen  Kundendaten erfolgreich ein, um neue Versicherungsprodukte zu kreieren und zu verkaufen.
 
Überraschenderweise scheinen viele Versicherer die Chancen, die in der konsequenten Nutzung der Daten liegen, noch nicht zu sehen. Bisher setzten sie Big Data hauptsächlich zur Verbesserung der Risikoeinschätzung und Überführung von Betrugsversuchen ein. Tatsächlich bewerten nur 12% aller Versicherer die Verbesserung der Kundenzufriedenheit als eine Top-Priorität von Big Data. Ein alarmierender Zustand, betrachtet man die grassierende Unzufriedenheit von Versicherungskunden. In der Vorliegenden Studie zeigen wir auf, wie Versicherer Kundendaten wirksam zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit einsetzen können.